Feliz - Galgo-Dame - Glück im Unglück |
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DanksagungDie kleine Feliz ist auf dem sehr guten Weg in ein völlig normales, erfülltes Hundeleben. Sie läuft im Schritt schon sehr gut auf allen Vieren und die Ärzte sind sich einig das keine Beeinträchtigung durch den Unfall zurück bleibt. Dies wäre nicht möglich gewesen ohne die Hilfe vieler Menschen mit einem großen Herz für Tierschutzhunde. Aus diesem Grund, an dieser Stelle, ein ganz dickes, HERZLICHES DANKESCHÖN an: Die Tierärztlichen Klinik Bretzenheim an der Nahe / Herr Dr. Höhner und seinem Team für die gelungene OP und den Nachlass von 280,00 € der OP-Kosten. Die Tierarztpraxis Dr. Miller und Dr. Pohan in Wiesbaden-Nordenstadt für die kostenlose Nachversorgung. Der Tier-Physiotherapeutin Claudia Rothe und Ihren Schülerinnen und Schülern für die kostenlose Physiotherapie. Der Tierschutzvereinigung Galgo-Lovers (www.galgo-lovers.org) , insbesondere Rita Terrana und Michèle Feil für Ihr großes Engagement beim Spendensammeln. Und den folgenden Privatpersonen mit ihren selbstlosen Spenden: 100,00 € von Silvia Hoehn aus Taunusstein 10,00 € von Gabi Koehler aus Idstein 150,00 € von Susanne Krause aus Conil de la Fontera 40,00 € von Silke Heinrichs aus Ingelheim 50,00 € von Peter Ahlmer und Christoph Schmid aus Darmstadt 25,00 € von Ralph Höhn aus Walluf 50,00 € von Ursula Oswald aus Wiesloch 400,00 € von Nea Hinz aus Neustadt (über Rita von den Galgo-Lovers)
Die traurige Geschichte der kleinen Feliz – mit glücklichem Ausgang! Hallo, ich bin Feliz, eine Galgo-Hündin aus der Nähe von Jerez in Spanien. Seit einer Woche bin ich nun bei Katrin in Deutschland. Schön ist es hier, ich kann den ganzen Tag schlafen und bekomme lecker zu essen. Noch kann ich nicht gut laufen denn ich bin operiert worden. Katrin sagt aber, dass alles wieder gut wird. Warum ich überhaupt operiert werden musste weiß ich nicht mehr, ich berichte euch jetzt mal was Katrin mir erzählt hat:
Nun wollte sie sich in Spanien nach einer maximal 6 Monate alten Galgo- oder Galgo-Mix-Hündin umschauen, die bei Ihr lernt nicht zu jagen und dafür jeden Tag am Pferd mitlaufen darf. Sie hat mir erzählt dass sie mit Susanne bei allen möglichen Tierschützern angerufen hat, aber niemand wusste von einer. Sie war ganz schön traurig, aber sie glaubt daran, dass alles im Leben so kommt wie es kommen soll; und dann sollte es eben nicht sein! So fuhr sie am 04.01.2010 mit Susanne und der gemeinsamen Freundin Silke, mit 5 Podenco-Mix Welpen im Schlepptau, die sie als Flugpate mitgenommen hat, Richtung Flughafen Jerez. Und da, 10 Minuten Fahrzeit vor dem Flughafen, lief ich angefahren, blutend und auf drei Beinen auf der Autobahn an der Leitplanke entlang. Die drei Frauen haben in Bruchteilen von Sekunden entschieden auf dem Standstreifen anzuhalten. Die Zeit war knapp, um den Flug nicht zu verpassen. Susanne und Katrin entschieden auszusteigen und mir eine Chance zu geben wenn ich nicht vor Ihnen weglaufe. Sie stiegen aus und kamen mir hinter her gelaufen. Ich erinnere mich noch, dass ich schon kurz Angst hatte als ich die zwei Frauen gesehen habe. Aber meine Hüfte hat mir furchtbar weh getan und ich konnte nur auf drei Beinen laufen. Also bin ich an einem kleinen Gebüsch stehen geblieben, habe so getan als wäre ich gar nicht da und habe schnell auf ein paar Grashalmen herumgekaut. Katrin und Susanne kamen ganz langsam auf mich zu. Katrin hat mir Ihren Gürtel um den Hals gelegt, mich vorsichtig hochgehoben und mit Susanne wieder bis zur Leitplanke getragen. Wir waren ca. 300 Meter weit weg von Silke und dem Auto. Das war zu gefährlich um mit mir auf dem Arm auf dem Standstreifen in Fahrtrichtung auf der Autobahn entlang zu laufen. So musste Silke erst noch einmal von der Autobahn abfahren, wenden und wieder bis zu uns gefahren kommen. Die Abfahrten waren weit auseinander, es dauerte fast 30 Minuten bis Silke mit dem Auto bei uns war. Das war alles ganz schön aufregend. Im Auto war es warm und trocken, ich durfte im Kofferraum liegen und irgendwie war dann kurze Zeit später, oder auch anders gesagt gerade mal noch 50 Minuten vor Katrins Abflug, voll der Tumult im Auto. Kisten mit Welpen wurden aus geladen. Katrin hat mich kurz gestreichelt und gesagt wir sehen uns bald wieder und dann war sie weg. Silke und Susanne haben daraufhin direkt beim Tierarzt angerufen und sich zu Ihm auf den Weg mit mir gemacht. Während den 45 Minuten Fahrzeit bis zum Tierarzt ging es mir sehr schlecht. Ich hatte Anzeichen eines Schocks und die beiden hatten angst, dass ich ihnen im Auto sterbe. Beim Tierarzt bin ich sofort in Narkose gelegt und geröntgt worden. Der Arzt hat festgestellt, dass meine Hüfte 3-fach gebrochen war. Insbesondere war die Schale in der der Oberschenkelknochen sitzt zerstört und dies erfordert eine komplizierte OP. Die Entscheidung war schwierig, in Spanien oder in Deutschland operieren. Aber da Katrin sich noch am Flughafen bereit erklärt hatte mich in Deutschland erstmal aufzunehmen, haben sich Susanne und Silke für die OP in Deutschland entschieden. Also wurde ich wieder aus der Narkose geholt, gechipt und geimpft, damit ich sonntags drauf mit Silke nach Deutschland fliegen konnte.
Am nächsten Tag waren wir in der Tierärztlichen Klinik Bretzenheim an der Nahe bei Dr. Höhner. Er hat mich tags drauf, am 12.01.2010 operiert. Die Splitter meiner Hüftschale wurden entfernt und das Köpfchen meines Oberschenkels abgesägt. So habe ich jetzt hinten rechts kein Hüftgelenk mehr. Jedoch sagt der Arzt, dass mein Körper durch Binde- und Knorpel gewebe eine Art Gelenk nachbildet und ich in ein paar Monaten wieder ganz normal springen, laufen und rennen kann. Das ist jetzt auch schon alles wieder 10 Tage her. Ich musste erstmal still halten und durfte nur zum Gassi gehen kurz raus, aber seit 2 Tagen laufen wir jetzt schon viel mehr und ich fange auch schon an das Bein zu belasten. Herr Dr. Höhner hat uns einen ordentlichen Nachlass für den Tierschutz auf die OP-Kosten gegeben, so war es nicht teurer als in Spanien. Aber trotzdem hat die OP noch sehr viel Geld gekostet. Katrin hat diese Kosten vorgelegt in dem sie sich das Geld von Ihren Eltern geliehen hat. Folgende Kosten sind entstanden: 140 Euro Tierarzt Spanien ( Bluttest 40,-, Roentgenbilder und Narkose 60,-, Chip,Rabia und Pass 40,-) 30 Euro Medikamente und Impfungen 40 Euro Flugkosten 910 Euro Tierarzt Dr. Hoehner Folgende Spenden sind bereits eingegangen: 280 Euro Nachlass von Dr. Hoehner fuer Tierschutz 100 Euro von Silvia Hoehn 10 Euro von Gabi Koehler 150 Euro von Susanne Krause 40 Euro von Silke Heinrichs 50 Euro von Peter Ahlmer und Christoph Schmid 25 Euro Von Ralph Hoehn Da die Tierschutzaktionen von Susanne und Ihren Freundinnen (www.tierschutz-tarifaconil.org) alle aus privater Hand organisiert und getragen werden stehen nun leider keine Vereinseinkünfte zur Verfügung, von denen der noch offene Betrag von 465,00 € wieder an Katrins Eltern zurückbezahlt werden könnten.
Eure Feliz | |