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Feliz - Galgo-Dame - Glück im UnglückHallo, ich bin Feliz, eine Galgo-Hündin aus der Nähe von Jerez in Spanien. Seit einer Woche bin ich nun bei Katrin in Deutschland. Schön ist es hier, ich kann den ganzen Tag schlafen und bekomme lecker zu essen. Noch kann ich nicht gut laufen denn ich bin operiert worden... Galgo-Dame Feliz | Glück im Unglück | weiterlesen Man hat mich Snoopy getauft!
Wie bei Rumpelstilzchen, weiss keiner wie ich heisse. Hier Mami, erzähle ich Dir meine Geschichte: Ich kann es leider , leider nicht sagen, wie ich dahin gekommen bin. An diese eine Strasse mit wenig Verkehr. Da gab es auch einen Weg in den schattigen Wald. Da legte ich mich gerne hin und habe auf mein ehemaliges Herrchen gewartet. Immer wieder fuhren so schreckliche Autos an mir vorbei. Ich konnte sie nur hören und riechen. Herrchen war nicht dabei. Nach vielen Tagen hielt dann so ein Auto an, Stimmen riefen, liebevoll, hoffnungsvoll. Ich ging in diese Richtung und da roch es auch schon verheißungsvoll nach essbarem. UUUiii, so was hatte ich schon lange nicht mehr gefunden. Wie auch? Ich sehe ja kaum mehr was. Das hat vielleicht geschmeckt und mir war so wohl, dass ich mich auch in dieses Auto reinheben liess und an so einen komischen Ort gebracht wurde. Kein Problem, das Ding welches sie mir um den Hals führten, hat keinen Piepser gemacht. Chipkontrolle, sagten die Menschen. Dann ging es weiter. Ich denk, das ist ein Garten und ein Haus wie früher. Ich werde angebunden. Na ja, warte auf Gassi gehen. So bin ich mich das gewohnt. Dann geht es wirklich weg von meinem Schlafplatz, zwei- drei mal muss ich mein Geschäft verrichten, wie es ein guter Wuffel in all den Jahren so gelernt hat. Aber endlich finde ich mich wieder an einem Ort so langsam zurecht. Und Essen gibt es und Trinken und andere Wuffels und Streicheln!!! Fast wie damals. Man bringt mich zum Friseur, die Tierchen, die mich gezwackt haben, spür ich nicht mehr. Ich fühle mich wieder als Hund und bin einfach nur lieb und klug. Das ist gar nicht so einfach, wenn man nichts sieht, aber das Haus und den Garten meines neuen Herrchens hab ich doch schon ganz gut im Griff. Die anderen Hundis tun mir nichts, also was soll ich denen tun. Ab und zu stosse ich mit meinem Kopf in das Hinterteil eines „Mädels“? Die riecht zwar gar nicht so toll wie andere. Letztens kam dann doch eine rein, die hat gut gerochen. Die hat mich ganz happy gemacht, aber da musste ich dann wieder an die Leine. Die gönnen einem auch gar nichts mehr. Na ja, immerhin hat mir das neue Frauchen (und Herrchen) doch ganz schön aus der Patsche geholfen. Es geht mir sooo gut, dass ich nur noch geniesse. Von meiner letzten Familie habe ich nichts mehr gehört. Bin ich da schuld, oder ? Warum nur????
Dies die Geschichte von Snoopy, wie er sie mir so ungefähr erzählt hat. Angefangen hat es, dass ich ihn bei meinem täglichen Spaziergang mit meinem Rudel aus dem Auto, an einer wenig befahrenen Strasse und im angrenzenden Wald, liegen sah. Ich dachte, er gehört (wie so viele freilebenden Hunde in Spanien, die jedoch einen Besitzer haben) in eine Familie der umliegenden Häuser. Nach einem heftigen Gewitterregen lag er jedoch immer noch an der selben Stelle. Ich hatte Futter für andere Streuner im Auto und hielt an, machte ihm eine Portion zurecht. Ohne scheu kam der kleine Kerl langsam zu mir und haute sich erst einmal den Bauch voll. Ohne Scheu liess er sich streicheln und kosen. Dabei bemerkte ich, dass er mager, verfilzt und voller Zecken war. Jedoch trug er ein, zwar altes verschlissenes, Halsband. Ich packte ihn, nachdem er satt war, ins Auto und ab zum TA. Hat er einen Chip??? Nein!!! Keine Seltenheit hier. Nur , man stellte fest, dass der Kleine etwas älter (zwischen 8 und 12 Jahren) ist und praktisch blind. Alters- Katarakt. Dann habe ich Fotos gemacht und in der Region aufgehängt. Zumal der Kleine sich als äusserst hausgewohnt und extrem stubenrein herausgestellt hat. Ich konnte und kann mir heute noch nicht vorstellen, dass man so einen süssen und hilflosen Hund aussetzt. Bis jetzt, nach 4 Wochen, hat sich jedoch noch niemand gemeldet! Nun suchen wir für unseren süssen Snoopy ein endgültiges Zuhause, wo er noch ein paar wenige Jährchen glücklich sein kann. Er ist so bescheiden und zufrieden, verträgt sich mit allem und jedem, obwohl der Zustand hier mit 9 anderen Hunden und immer neuen Wechseln, für ihn nicht das A und O ist. Eine liebe, ruhige , vielleicht auch eher etwas ältere Endfamilie, würden wir unserem geliebten tapferen Snoopy gönnen. Er hat sich eine tolles Rentnerleben verdient.
Bitte sucht für Snoopy eine neue Familie! Bei ernsthaftem Interesse meldet Euch bei mir unter meiner e-mail: ritaterrana@telefonica.net Danke und herzliche Grüsse Rita |
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Liebe Helfer und Mitwirkende des Galgo-Films, Viele Monate kreativer Arbeit liegen hinter uns und nicht selten sind wir bis spät in die Nacht daran gesessen. Die Liste der Menschen, die ihren Teil zum Erfolg des Projekts beigetragen haben, wurde mit der Zeit immer länger. Besonderen Dank gilt hierbei Mari Carmen und Dr. med. Christina Meyer, die stundenlange spanische Interviews für mich übersetzt haben. Auch hier in Stuttgart konnte ich viele Menschen für das Projekt begeistern, die einen Teil ihrer Freizeit geopfert haben, um zu helfen. Dazu gehören Roman Woerlein, der trotz Zeitnot die Tonmischung übernommen hat. Günther Mairiedl, der die Titelanimationen erstellt hat. Gerold Scholte-Meyerink arbeitet im Moment an einem Design für das Cover der DVD. Jasmin Reuter hat eigens für den Film zusammen mit Matthias Bürgel eine wunderbar passende Musik komponiert. Einige Dinge gibt es immer noch zu tun. Anfang Januar wird die Musik mit den entsprechenden Instrumenten aufgenommen. Es wird ein DVD-Menü erstellt mit deutschen und englischen Untertiteln, sowie "nicht verwendete Szenen" als Bonus-Material. Voller Optimismus kündige ich trotzdem die Premiere für den 19. Januar in unserer Hochschule in Stuttgart an. Nach der Vorführung werden wir, hoffentlich mit Hilfe von Barbara Boneko, Fragen der Zuschauer beantworten. Da die meisten von euch aufgrund der Entfernung nicht anwesend sein können, hoffe ich, rechtzeitig die Filme verschicken zu können, so dass ihr auch in Spanien mit uns die Premiere feiern könnt. Am 25. Januar finden dann zum "Tag der offenen Tür" unserer Hochschule weitere Vorführungen statt. Ich möchte mich schon mal ganz herzlich für eure Geduld und allen Helfern für die Mitarbeit bedanken! Aber erstmal wünsche allen wunderschöne Weihnachtsfeiertage! Den Helfern in Spanien wünsche ich viel Kraft und Durchhaltevermögen für die harte Zeit, die im Frühjahr auf sie und die Galgos zukommt. Ich hoffe, dass wir mit Hilfe des Films, einige Netze knüpfen und spannen können, die zu einer weiteren Verbesserung der Situation der Galgos beitragen. Liebe Grüße Pascale |
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Villamartin am 6.2.2006
Heute nun war es so weit. Evelyn Bader von www.newgraceland.org hat ihren zuverlässigen Fahrer Jo und seinen Helfer Michael zu uns auf den Weg geschickt. Am 4. frühmorgens fuhren sie los und am 5. nachmittags kamen sie bei uns an. Nachdem sie sich ein wenig bei uns ausschlafen konnten, fuhren wir am 6. morgens erst einmal zum TH Kimba. Dort holten wir 3 Galgos ab. Zwei davon wurden am 21.1. von Kimba mit 3 anderen aus Villamartin geholt. Die drei anderen wurden von Kimba schon erfolgreich vermittelt. Dafür durfte der Rüde Kevin, der schon länger im Kimba sein Zuhause hatte, noch mitgenommen werden.
Dann ging es weiter nach Villamartin. Auf dem Wege haben wir die kleine Violetta noch von Marisol Castro in Empfang genommen. Sie hat die Kleine im Alter von 2 ½ Monaten aus der Perrera von Puerto Real befreit und bestens gepflegt bis Evelyn auch für sie grünes Licht gab.
Violetta, die Kleinste, wartet geduldig. Dann werden die 11 Galgos gechipt, Papiere fertig gemacht und eingeladen. Mica, Tata, Fura, Ligera, Mae, Tierna, Liz, Age, Blica, Fortuna und die immer noch etwas kranke Black Beauty.
Jo wollte die Kleine unbedingt auch noch mitnehmen. Nun ist sie bei mir und heisst jetzt Martina. Und so hat sie uns überredet:
Nachdem alle eingeladen waren, verabschiedeten wir uns von den zwei Fahrern, die noch einen langen Weg nach Hause vor sich hatten. Bei Montse, in Madrid, durften Fahrer und Hunde noch einmal eine Nacht Pause machen. Spaziergang für die Galgos und Schlaf tanken für die Männer, dann den grossen Rest von 1600 km in die Schweiz. Insgesamt eine Strecke von ca. 5500 km haben Jo und Michael auf sich genommen um einigen Galgos ein neues, schönes Zuhause zu verschaffen. Ein ganz dickes Danke auch an Evelyn Bader, welche die ganze Aktion erst ermöglicht hat.
Nach der Villamartin-Aktion möchte sie noch Rüden bei Scooby rausholen, weil dieser Auffangstation die Nähte fast platzen. Keiner will die Jungs, obwohl diese genau so liebesbedürftig, attraktiv und lebensfreudig sind. Ein grosses Danke diesem tollen Team!!! Rita Terrana Demnächst ist die Tierschutzseite auch unter www.tierschutzinandalusien.de zu erreichen. |
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