Unser Hauptanliegen ist, die Lebensbedingungen der notleidenden Tiere in Spanien zu verbessern und dafür zu sorgen, das unkontrollierte Vermehren weiterhin durch Sterilisationskampagnen einzuschränken. Wir sind im Gespräch mit den Behörden, mit der Bevölkerung und auch mit den Galgueros. Umdenken dauert jedoch seine Zeit. Inzwischen sorgen wir uns um die aktuellen Notfälle. Vermittlungen machen wir über Internet vorwiegend in Pflege- oder direkte Adoptionsfamilien. Deutsche Tierheime sind von uns nicht betroffen. Vorkontrollen und Nachkontrollen, sowie Schutzverträge werden bis heute von unseren Partnern in Deutschland, Österreich, Luxemburg und der Schweiz gemacht.
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Spanischer Alltag. Wir fanden Welpen mitten im Wald in einem zugeschnürten Windelkarton, sahen von weitem, wie man Hunde aus dem fahrenden Auto warf, fanden angefahrene Streuner, Hunde mit abgefaulten Beinen, weil sie sich von Hasenschlingen nicht selbst befreien konnten. Meine Tochter hat bei einem Ausritt mit einem 11 jährigen Mädchen einen toten Hund an einem Baum hängend entdeckt. Entsetzt versuchte sie noch schnell ab zu drehen, doch die Kleine hatte den Kadaver schon erblickt - schöner Urlaub! Wir lernten die Ärmsten der Armen, die Galgos españoles kennen. Diese sanften, aggressionslosen Familienhunde, die in Spanien nur als niedrigstes Nutztier missbraucht werden. (Mehr darüber auf diesem Link. Er ist nur für starke Nerven und nicht für Kinder geeignet:
Unsere Hauptarbeit lag zu Beginn unserer Tierschutztätigkeit darin, aufgelesene, kranke Tiere gesund zu pflegen, sie ärztlich zu versorgen, Vermittlungsvorbereitungen zu leisten (chipen, impfen, Ausfuhrpapiere zu erstellen, Flugpaten und Pflegefamilien zu suchen und zu finden). und Kastrationen gehörten von Anfang an zu unseren wichtigsten Anliegen. Mit der Zeit haben sich unsere Tätigkeiten erweitert. Wir lernten in die Perreras von Puerto Real, Villamartin und Jerez mit klopfendem Herzen ein zu treten. Hatten Einblick in das tragische Geschehen und brachten es nicht mehr übers Herz, alle diese traurigen Gestalten mit ihren, um Liebe bettelnden Augen da zurückzulassen und damit ihrem vielfach tragischen Schicksal zu überlassen. So haben wir in den letzten 4 Jahren knapp 600 Hunde und nur allein im letzten Jahr 150 Katzen vermitteln können! Darunter viele aus den Perreras gerettete. Wir haben eine vorsichtige, jedoch gute Zusammenarbeit mit den jeweils zuständigen Tierärzten der Perreras schon erreicht und möchten sie noch ausbauen. Tiere aus diesen Perreras jedoch, geniessen keinerlei gesundheitliche Betreuung. 80 % der Hunde und Katzen, die wir hier rausholten, waren krank. Wir jedoch, haben nur unsere (und die der ganz wenigen Helfer) Wohnungen und Gärten zur Verfügung. Nach einem Staupe oder Parvovirose-Fall sind wir jeweils für längere Zeit aus Ansteckungsgründen blockiert in der Aufnahme weiterer Tiere. Und deshalb auch hier unser Ziel die Auffangstation.
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Demnächst ist die Tierschutzseite auch unter www.tierschutzinandalusien.de zu erreichen. Wie man mit Empfehlungsmarketing Erfolg haben und ein sorgenloses Leben führen kann, erfährt man unter www.empfehlungs-marketing.com , www.rolfundconny.de oder www.connyundrolf.de |